Happy Birthday, Malware! Vor 25 Jahren wurde der erste PC von einem Computervirus infiziert: Anfang 1986 grassierte die sogenannte “Pakistanische Grippe”. Zwei Brüder programmierten in Pakistan das Computervirus “(c)Brain”, das den Boot-Sektor von DOS und mithin auch alle durch den befallenen Rechner benutzte Disketten infizierte. “(c)Brain” war und blieb jedoch völlig harmlos. Das erste Virus, das wirklich wirtschaftlichen Schaden verursachte, war das “Jerusalem”-Virus, das an jedem Freitag, den 13., des Jahres 1987 sämtliche Dateien mit der Extension “.exe”- und “.com” von Rechnern löschte. Im gleichen Jahr machte “Cascade” seinem Namen alle Ehre: Er ließ einzelne Zeichen auf dem Bildschirm nach unten purzeln. Ebenfalls 1987 wurde der erste Virenbefall eines Macintosh-Rechners berichtet. 1988 gilt dann als das Geburtsjahr professioneller Antivirensoftware. Ab diesem Zeitpunkt begann der Wettlauf zwischen den Entwicklern von Malware und den Entwicklern von Antiviren-Software. Der erste Medienhype um ein Computervirus entstand um “Michelangelo”, der nur an Michelangelo Buonarrotis 517. Geburtstag am 6. März 1992 aktiv war. Nachdem das Y2K-Problem doch nicht alle Computernetze hat zusammenbrechen lassen, wurden Romantiker im Mai 2000 böse überrascht, die den Anhang von Mails mit der herzerweichenden Betreffzeile “I love you” öffneten. Vor allem Bilder löschte der “Loveletter-Virus und ersetzte sie durch eigene Dateien. Von einem 17jährigen Schüler aus Niedersachsen programmiert, richtete der “Sasser”-Virus 2004 einen enormen Schaden an, nachdem er weltweit über zwei Millionen Computer befallen hatte, auch die von Postbank und Europäischer Kommission. Weiterlesen
-
Letzte Artikel
Letzte Kommentare
Archive
Kategorien
Kontakt